Unsere Gedanken zum Thema Gesundheit Eines der umstrittestens Themen beim Hund ist die Gesundheit: Impfen, Wurmkur, Ursachen für Erkrankungen, Ernährung, übermäßiger Stress und so weiter... Es wird unter Fachleuten kontrovers diskutiert und aus unserer Sicht gibt es kein non plus ultra. Jeder soll für seinen Hund entscheiden und sich über die möglichen Folgen bewusst sein. Oft mangelt es einfach an Aufklärung und Hintergrundwissen, darum vertraut man (s)einem Tierarzt, Hundetrainer oder Züchter. Wir sind regelmäßig verwundert, welche Unwissenheit bei Hundehaltern bzgl. vieler wichtiger Themen herrscht. Das ist vor allem dann schade, wenn daraus ungewollte Folgen in Gesundheit und Wesen auftreten. Viele Medikamente sind für Hunde “Granaten” und werden trotzdem, teilweise auch vorsorglich, verabreicht. Nehmen Sie vorsorglich Antibiotikum beim Anflug, wenn Sie ein Kratzen im Hals verspüren? Es ist keine Seltenheit, dass trächtige Hündinnen noch bis kurz vor der Geburt entwurmt und geimpft werden. Die Medikamente sind für die tiermedizin freigegeben, hier herrschen andere Kriterien wie beim Menschen. Und wie viele Kinder mit Impfschäden gibt es......? Der Darm des Welpen ist lediglich Muttermilch gewohnt und erhält Welpenbrei als erste feste Nahrung. Aber schon kommt die erste Entwurmung in Woche 2-3. Ein Wurmmittel ist eine Chemiekeule, nichts anderes. Es bekämpft nur akut den Parasit. Schnappt der Hund einen Tag nach dem Entwurmen einen Parasit auf, nistet der sich trotzdem ein. Dafür ist die Darmflora nicht mehr stabil und erheblich geschwächt. Diese Prozedur erfolgt dann 4-5 Mal bis zur 8.Lebenswoche. Auf die Alternative, den Kot der Welpen regelmäßig untersuchen zu lassen, greifen leider sehr wenige Züchter zurück. Dem Welpen wird durch das Entwurmen nicht geholfen, außer dass eine von Anfang an geschwächte Darmflora den Welpen begleitet. Bei Aufzuchten im Stall oder bei gleichzeitiger Viehhaltung kann ich Entwurmungen auf Grund der Umstände nachvollziehen, aber nicht bei Aufzuchten vorwiegend im Haus. Bei Impfungen möchten auch die meisten Hundehalter “save” sein. Beim ersten Tierarztbesuch wird meistens sofort besprochen, wann welche Impfungen gemacht werden sollten. Auch hier verhält es sich wie beim Entwurmen: es sind echte Hammer enthalten. Glauben Sie, die Medikamente sind derart getestet wie in der Humanmedizin? Wieviel Menschen und wieviel Hunde gibt es auf der Welt? Und wie ist gerade der Trend bei der Impfung von Kleinkindern, nachdem diverse Krankheitssymptome nach Impfungen auftraten, sog. Impfschäden. Beim Hund kann immer mehr gesundheitliche und wesenproblematische Auffälligkeiten beobachten, wo Halter und Züchter sich an die Vorgaben und Empfehlungen halten. Wer macht diese? Die Pharmaindustrie. Und bei aller Achtung: Ein Tierarzt muss auch sich und seine Praxis finanzieren. Das ist legitim. Und natürlich geht dieser nachvollziehbar auch auf Nummer sicher. Ein durch Chemiekeulen entstandenes Krankheitsbild ist schwerer Nachzuweisen als eine Krankheit, die eben dadurch vermieden werden könnte. Somit ist dem Tierarzt kein Vorwurf zu machen, aber ein wenig mehr Aufklärung würde sicher nicht schaden. Wir sehen durch unsere Tätigkeit als Züchter und Aktivitäten im Hundesport viele Hunde kommen und gehen. Es ist auffällig, dass bei “durchtherapierten” Hunde oft erhebliche Verhaltensauffälligkeiten und Gesundheitsprobleme auftreten. Natürlich ist das nur unsere Ansicht und These (die wir mit vielen Fachleuten aber teilen), aber jeder ist für seine Hunde verantwortlich. Das heisst aber auch, die Konsequenzen zu tragen. Als Schuldiger ist schnell Hundeschule, Tierarzt oder Züchter gefunden. Die gleiche Problematik ist Ernährung. Lesen Sie bitte die Inhaltsanhaben auf ihrem Hundefutter und lassen sie sich diese “übersetzen”. Die Tierfutterindustrie ist eigentlich eine sichere Bank: aus der Tierkörperbeseitigung Fleisch aufkaufen und hierfür noch eine Entschädigung erhalten. Dieses Fleisch solange extrem erhitzen, bis alle Bakterien, aber auch sonst alles, zerstört ist und man nur noch “Material” hat. Dieses versetzt man dann mit künstlichen Vitaminen (um bei den Tests gut abzuschneiden) und Fetten, damit der Hund es auch brav frisst. Nicht selten kommen dann noch Aromen, Lockmittel und Zucker hinzu. Fertig, Mahlzeit! Hier ein Beispiel: Eine Familie erhielt nach tragischer Krankheitsgeschichte ihres ersten Hundes einen Welpen. Diesem Hund soll es an nichts fehlen, er soll gesund und glücklich sein. Man geht kein Risiko ein, nach Vorstellung beim Tierarzt gibt es das All Inklusive Paket mit Wurmkuren und Impfkombis. In den kommenden Tagen und Wochen verhält sich der Hund auffallend gestresst. Er zeigt sich verhaltensauffällig gegenüber seinen Besitzern und seiner Umwelt. Schnell wird ein Hundetrainer engagiert, der sich der Sache natürlich annimmt. Einzelstunden sind hier nötig, es kostet, aber man will wirklich von Anfang an keinen Fehler machen! Nach diversen Wochen mit dem Hundeprofi wird man wieder an den Tierarzt verwiesen, da sich das Verhalten nicht besonders geändert hat. Hier müssen organische Gründe vorliegen. Es folgen wieder etliche Besuche beim Tierarzt, verbunden mit diversen Untersuchungen und natürlich Einsatz von Medikamenten. Komischerweise stimmt der ein oder andere Blutwert nicht, Medikamente und Stress haben nunmal Nebenwirkungen. Aber gegen das gibt es dann gleich nochmal ein Medikament, damit man das Eindämmen kann. Der Junghund hat nun eigentlich seine Futterration nach der Gabe der Tabletten aufgenommen. Das Ganze zieht sich mit einigen Hoch und Tiefs über Monate und Jahre. Für Besitzer, Tierarzt und vor allem dem Hund ein teuflischer Kreislauf. Stressfrei ist diese Prozedur auf keinen Fall. Nach 3 Jahren ist der Hund am Ende, psychisch und körperlich. Er bekommt einen Krampfanfall. Alles wird wieder von vorne begonnen, Untersuchungen aller Organe und Werte, die Spaziergänge beschränken sich auf dem Weg von zu Hause bis zum Tierarzt. Stress pur. Neue Medikamente inklusive. Am Ende werden dann “Ausschlussdiagnosen” erstellt, nachdem die Untersuchungen keine letztenlichen Erkenntnisse bringen. Und schon hat man einen Epilepsiehund zu Hause. Statt sein eigenes Handeln und das der Beteilgten in Frage zu stellen, ist der Schuldigte schnell gefunden: eine genetische Krankheit..... dann sind die Vorfahren schuld. Und wer ist hierfür verantwortlich? Die Züchter und Besitzer der Elterntiere. Ist den Besitzern zu helfen? Der Industrie? Der Forschung? Ich weiß es nicht, ich kenne nur denjenigen, dem nicht geholfen ist: dem Hund Wir sind alle für uns und unsere Hunde verantwortlich. Diese sind uns und unseren Entscheidung ausgeliefert. Sie werden trotzdem alles für ihren Menschen tun und ihn lieben, egal wie krank er sie macht. Am wenigstens will ich hier das Handeln und die Kompetenz von Tierärzten in Frage stellen, aber ich habe hier selber schon persönlich viel gravierendes erlebt und es hat gedauert, bis ich DEN Tierarzt meines Vertrauens gefunden habe. Und da fahre ich auch gerne 20km weiter, dafür seltener! Auch der im fiktiven Beispiel genannten Familie kann man nicht alle Schuld zuschieben, hier fehlt es einfach an eigener und hinzugezogner Kompetenz. Darum sind diese Zeilen hier gedacht: der Appell an das Zulassen seines normalen Menschenverstands, die Aufforderung, sich auch mit den hier genannten Themen intensiv auseinander zu setzen und die Bitte, sich bewusst über seine eigene Verwantwortung zu sein! Man weiss schließlich, für wen man das macht. Und somit zahlt es sich aus, in jeglicher Hinsicht! Wir legen Euch u.a. die Bücher von Dr. Jutta Ziegler ans Herz! Auch tolle Zeilen findet ihr bei den Red Sox Aussies